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Eine vierköpfige Familie steht vor dem schweren Holzeingang des Albrecht-Dürer-Hauses in Nürnberg. Die Kinder ziehen neugierig an einem historischen Glockenzug neben der Tür, während die Eltern lächelnd zusehen.

Freizeit-Tipps: Familienmuseen

© Florian Trykowski

Interessante, spannende und interaktive Museen, die Groß und Klein begeistern. Nürnberg hat nicht nur viele Outdoor-Attraktionen, sondern auch einzigartige Museen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Fahrt auf einer Handhebel-Draisine im DB Museum, einem Tüftel-Nachmittag im Industriekultur-Museum oder mit einer Zeitreise ins Mittelalter?

Museums-Tipps für Familien

Karte NürnbergCard + Fürth

NÜRNBERG CARD

Die Nürnberg Card ist der ideale Begleiter für Familien in Nürnberg. Für 48 Stunden haben Sie freie Fahrt mit dem ÖPNV und können viele Museen, Sehenswürdigkeiten und den Tiergarten kostenfrei besuchen. Bei Vorlage der Nürnberg Card im Playmobil-FunPark erhalten Sie zudem einen rabattierten Eintritt.

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Die markante Außenansicht des Albrecht-Dürer-Hauses in Nürnberg unter strahlend blauem Himmel.
© Uwe Niklas

Albrecht-Dürer-Haus: Die Wohn- und Arbeitsstätte des Künstlergenies

In dem imposanten Fachwerkhaus unterhalb der Kaiserburg wohnte und arbeitete Albrecht Dürer, der wohl berühmteste Sohn der Stadt Nürnberg, zusammen mit seiner Frau Agnes. Die Wohnstuben und Küche sowie die Werkstatt mit funktionierenden Druckvorrichtungen vermitteln eine authentische Atmosphäre, interaktive Medienstationen geben einen lebendigen Einblick in das Leben und die Zeit des großen Künstlergenies.

TIPP: Samstag- und Sonntagnachmittag beantwortet Agnes Dürer Fragen rund um das Leben mit ihrem nicht immer einfachen Ehemann, über seine Werke und seine Persönlichkeit.

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Besucher unterschiedlichen Alters testen eine interaktive Lichtinstallation in der Ausstellung „HerrschaftsZeiten“ auf der Burg Cadolzburg.
© Bayerische Schlösserverwaltung, Maria Scherf / Andrea Gruber, München

Burg Cadolzburg: Eine Zeitreise durch das Mittelalter

Ein interaktives, spannendes Burgmuseum auf rund 1.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Auf vier Etagen des Alten Schlosses und der gesamten Kernburg kann an original Objekten, Medienstationen und Inszenierungen die Herrschaftsburg kennengelernt werden.

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Nahaufnahme von Händen mehrerer Personen, die an einem weißen Tisch gemeinsam das Brettspiel „Träxx“ spielen.
© Christine Dierenbach

Das Haus des Spiels: Ein Spieleparadies mit historischer Fassade

Mit über 30.000 Brett- und Kartenspielen ist das Spielearchiv Nürnberg die größte öffentlich betreute Sammlung von Brett-und Kartenspielen in Deutschland. Wer selbst spielen möchte, ist hier genau richtig: mit analog-digitalen Angeboten, Veranstaltungen und Workshops ist das Haus des Spiels die Heimat der Spielkultur.

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Drei Kinder arbeiten konzentriert an einem großen Werktisch in einer Museumswerkstatt. Sie tragen Schutzbrillen und Arbeitshandschuhe; ein Junge nutzt einen Lötkolben an einer Platine, während ein Mädchen mit einem Schraubendreher an einem Computergehäuse arbeitet
© Daniel Schäfer

Das Kindermuseum

Das Kindermuseum Nürnberg bietet ein ganz besonderes Angebot an Mitmachaustellungen. Kinder werden durch das Ansprechen aller Sinne auf spielerische Weise zu Themen wie Nachhaltigkeit neugierig gemacht. Begleitet von zwei Dauerausstellungen haben hier sowohl naturbegeisterte sowie technikaffine kleine Forscher großen Spaß!

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Nahaufnahme eines Kindes, das ein Smartphone hält und durch einen Instagram-Feed scrollt. Auf dem Display ist das Foto eines modernen Regionalzugs zu sehen.
© Uwe Niklas

DB Museum: Die ganze Welt der Eisenbahn

Das DB Museum Nürnberg lädt Groß und Klein zum ausgiebigen Spielen ein. Getreu dem Motto "Alles einsteigen, bitte!" können Kinder die Geschichte der Eisenbahn erleben. Ein Fahrsimulator und eine filmische Fahrt im Führerstand zeigen die Arbeit der Lokführer, in Erlebnisbereichen werden Tunnelbau, Signale oder Gütertransport vermittelt. Eine besondere Attraktion ist die Modellbahn, auf der während der Vorführungen mehr als 30 Züge durch die Landschaften und Siedlungen reisen, das Kinderbahn-Land KiBaLa mit seinen vielen Mitmach-Stationen und der interaktive Mitmachbereich "Auf Zeitreise mit Opa Adler".

TIPP: Historische Eisenbahnen unter freiem Himmel erleben und in den Sommermonaten mit der Feldbahn gemütlich über das Freigelände fahren!

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Eine Gruppe von Kindern und eine Frau betrachten im Germanischen Nationalmuseum neugierig eine historische Bronzestatue eines Mannes, der in ein Horn bläst.

Kinder- und Familienangebote im Germanischen Nationalmuseum

Im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg gibt es viele Angebote, die Familien und Kinder spielerisch an Kunst, Kultur und Geschichte heranführen. In Familienführungen und kindgerechten Rundgängen werden ausgewählte Objekte lebendig erklärt – mit Geschichten, kleinen Aufgaben und viel Raum zum Mitmachen. Regelmäßig laden außerdem Workshops und Ferienprogramme dazu ein, selbst kreativ zu werden, Materialien auszuprobieren und eigene Werke zu gestalten.

Wer lieber flexibel unterwegs ist, kann das Museum auch im eigenen Tempo entdecken: Mit interaktiven Stationen und passenden Angeboten für unterschiedliche Altersgruppen wird der Museumsbesuch kurzweilig und verständlich. So wird das GNM zu einem Ausflugsziel, bei dem Kinder nicht nur zuschauen, sondern aktiv entdecken – und Eltern entspannt mitlernen können.

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Ein Mädchen in einem Jeanskleid und ein Junge in einem blauen T-Shirt gehen gemeinsam durch eine riesige, liegende Metalltrommel auf einem Außengelände.
© Steffen Oliver Riese

Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne

Unter dem Motto „Ganz Ohr“ hat das Erfahrungsfeld wieder seine Pforten geöffnet und lädt dazu ein, die eigenen Sinne und Naturgesetze an der frischen Luft zu entdecken. Bis 14. September geht es dabei vor allem ums Hören, um Klänge, Töne und Musik, aber auch um Inklusion und gegenseitige Achtsamkeit.

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Ein junger Mann und eine Frau blicken lächelnd aus der offenen Tür einer historischen beigen Straßenbahn mit der Linienanzeige „F Plärrer“ und der Nummer 877.
© VAG Nürnberg

Historisches Straßenbahndepot in St. Peter

An jedem ersten Wochenende im Monat können Besucher in die Geschichte des Nahverkehrs in Nürnberg eintauchen. Eine Fahrt mit der historischen Straßenbahn der Burgringlinie 15 bringt nicht nur die jungen Fahrgäste zum Staunen. Neben der Ausstellung der Bahnen beeindrucken Tram-Fans vor allem die Vorführungen der großen Modellstraßenbahn-Anlage.

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Eine Familie steht auf der Aussichtsplattform der Nürnberger Kaiserburg. Eine lächelnde Frau hält einen Jungen im karierten Hemd auf dem Arm, während im Hintergrund die Dächer der Nürnberger Altstadt unter einem weiten, bewölkten Himmel zu sehen sind.
© Florian Trykowski

Kaiserburg: Nürnbergs Wahrzeichen

Alle jungen Ritter und Burgfräuleins sollten unbedingt die imposante Kaiserburg erobern und den Blick über Nürnberg genießen. In den alten Kaiserstallungen befindet sich heute zudem eine der wohl schönsten Jugendherbergen Deutschlands mit Turmzimmern.

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Nahaufnahme einer interaktiven Station im Museum für Kommunikation. Geschwungene blaue Rohre ziehen sich durch den Raum, an deren Ende silberne Trichter als Sprech- und Hörrohre dienen. Im Hintergrund sind blau beleuchtete Schautafeln und eine Weltkarte zu sehen.
© Christine Dierenbach

Museum für Kommunikation: Kommunikation auf vielen Wegen entdecken

Hier dreht sich alles um Hören und Sprechen, Lesen und Sehen. Interaktive Stationen vermitteln spielerisch die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation. Das Museum befindet sich zusammen mit dem DB Museum unter einem Dach.

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Ein kleiner Junge sitzt in einem historischen Automobil-Nachbau vor einem Monitor, auf dem eine Zeichentrickfigur durch einen Wald fährt. Eine Frau mit blonden Dreads beobachtet die Szene in der Ausstellung „Unterwegs mit Bertha Benz“.
© Museum Industriekultur

Museum Industriekultur: Fortschritt - Umbruch -Wandel

In der ehemaligen Schraubenfabrik macht das Museum Industriekultur die Geschichte der Industrialisierung erlebbar und gibt Einblicke in die Entwicklung von Arbeit und Alltag von damals bis heute. Ein Blick in das historische Klassenzimmer lohnt ebenfalls.

TIPP: Das Museum auf eigene Faust entdecken: Im Mitmachheft für Familien und Kinder führt der "Kleine Tüftler" durch das Museum und stellt spannende Fragen, die gemeinsam gelöst werden können.

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Der zentrale Sternenprojektor im Nürnberger Planetarium richtet sein Objektiv auf die Innenseite der Projektionskuppel. Dort ist eine farbenfrohe Simulation eines galaktischen Nebels in Violett- und Pinktönen sowie funkelnde Sterne zu sehen.
© Uwe Mühlhäußer

Nicolaus-Copernicus Planetarium Nürnberg

Modernste Fulldome-Projektionstechnik lässt in Bayerns größtem Planetarium kleine und große Besucher dem Sternenhimmel mit allen Planeten und Moden ganz nah sein oder spannende Shows rund um das Thema Astronomie erleben.

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Eine Familie steht vor einem großen Zerrspiegel im Außenbereich des Spielzeugmuseums. Während ein Junge lachend sein Spiegelbild berührt, fliegt eine Seifenblase durch das Bild. Im Hintergrund ist die historische Fassade des Museumsgebäudes zu sehen.
© Florian Trykowski

Spielzeugmuseum mit Außenspielbereich

Kostbare Puppenstuben, Lego, Barbie, Schuco, Blechspielzeug - ein Tag im Spielzeugmuseum Nürnberg ist ein unvergesslicher Ausflug in die Vergangenheit. Eine echte Oase ist zudem der Innenhof des Museums, in dem die Kinder toben und verschiedene historische Spielgeräte ausprobieren können.

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Prächtiger Renaissance-Giebel des Stadtmuseums Fembo-Haus in Nürnberg mit kunstvollen Voluten und einer Sonnenuhr. Auf der Spitze des Sandsteingebäudes thront eine kleine goldene Statue vor einem strahlend blauen Himmel.
© Uwe Niklas

Stadtmuseum im Fembo-Haus

Auf eine Erlebnisreise durch über 950 Jahre Nürnberger Stadtgeschichte lädt das Stadtmuseum im Fembo-Haus ein. Originalräume, Rauminszenierungen sowie Hörspiele lassen die Geschichte lebendig werden. Eine der detailgetreusten Stadtmodelle Deutschlands und eine virtuelle Stadtführung zeigen, wie es in der Stadt früher ausgesehen hat.

TIPP: Mit Merkur durchs Stadtmuseum! Auf dem neuen Kinder-Trail können Familien Nürnbergs Geschichte spielerisch erkunden und spannende Rätsel lösen. Der Kinder-Trail ist im Eintrittspreis inbegriffen, Informationen und Materialien gibt es an der Museumskasse.

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© Turm der Sinne

Turm der Sinne

Verblüffende Antworten auf die Frage "Wie funktionieren eigentlich unsere Sinne?" gibt es im Turm der Sinne, dem interaktiven Hands-on-Museum. Hier hört man eine ewig steigende Tonleiter, kommt aus dem Gleichgewicht oder wird vom Riesen zum Zwerg.

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