Musikfestivals Nürnberg - Klingt nach!
Nürnberg hat über die Jahrhunderte eine bemerkenswerte musikalische Vielfalt entwickelt. Diese zeigt sich heute in zahlreichen Festivals unterschiedlicher Genres und Formaten, die das kulturelle Profil der Stadt prägen. Mit der Musikfestival-Kampagne „Nicht nur hören, sondern fühlen? Klingt nach Nürnberg!“ rückte die CTZ 2025 diese Vielfalt erstmals gezielt in den Fokus und stellte Nürnberg als lebendige Musikfestivalstadt in den Mittelpunkt der Kommunikation.
Für das Kampagnen-Kick-off wurden sechs Festivals ausgewählt, die diese Bandbreite exemplarisch repräsentieren: st. katharina open air, Bardentreffen, Klassik Open Air, Musikfest ION, Nürnberg Pop sowie das NUEJAZZ Festival. Dabei war es wichtig, sowohl große, bekannte Veranstaltungen als auch kleinere, kuratierte Festivals für Musikkenner:innen einzubeziehen. Gemeinsam stehen sie beispielhaft für das besondere Zusammenspiel von Musik, außergewöhnlichen Locations und einem begeisterten Publikum, das die Festivalerlebnisse in Nürnberg so einzigartig macht.
Kampagnenidee und Gestaltung
Die zentrale Herausforderung der Kampagne bestand darin, eine verbindende Klammer für die Festivals zu schaffen und gleichzeitig deren individuellen Charakter herauszustellen. Als übergeordnete Kampagnenheadline entstand „Nicht nur hören, sondern fühlen? Klingt nach Nürnberg!“ sowie für jedes Festival eine spezifische Botschaft, die mit einer überraschenden Frage beginnt und dem Claim „Klingt nach Nürnberg!“ endet – ein bewusst gesetzter Perspektivwechsel, der die Besonderheit der Festivals unterstreicht. Ergänzend wurde ein grafisches Ticket-Element entwickelt, das mit dem Schriftzug „Musikfestivals Nürnberg – Klingt nach“ als visuelle Klammer auf verschiedenen Kampagnenmedien sowie auf Printprodukten der Festivals eingesetzt wurde.
Kampagnenstart und strategische Ziele
Der offizielle Start der Kampagne fand am 5. Mai 2025 im Deutschen Museum Nürnberg mit einer hybriden Pressekonferenz statt. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Marcus König, Yvonne Coulin, Geschäftsführerin der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg, sowie Moritz Puschke, Festivalleiter des Musikfest ION und Sprecher der teilnehmenden Festivals, wurde die Kampagne vorgestellt. Moderiert von der Journalistin Julia Nether wurden durch das hybride Format mit Livestream insgesamt über 20 Medienvertreter:innen erreicht.
Die Kampagne richtet sich auf Basis des Sinus-Milieumodells gezielt an die Milieus der Postmateriellen und Expeditiven. Strategische Ziele sind, Nürnberg im DACH-Raum als Musikfestival-Destination zu positionieren, festivalaffine internationale Märkte – insbesondere Spanien, Großbritannien und Polen – verstärkt anzusprechen und Musikfestivals langfristig als festen Bestandteil der touristischen Kommunikation zu etablieren.
Zum hybriden Pressegespräch vom 5. Mai 2025.
Digitale Maßnahmen und Social Media
Zentrale Plattform der Kampagne ist die Landingpage auf tourismus.nuernberg.de, auf der jedes der sechs Festivals mit einer eigenen Seite präsentiert wird. Neben Festivalstory, musikalischem Profil und „Good to know“-Fakten enthält jede Seite Spotify-Playlists, Interviews mit Festivalmacher:innen, Fan-Zitate sowie Bildmaterial. Ergänzt wird das Angebot durch einen Festival-Kalender, der weitere Musikfestivals in Nürnberg sichtbar macht. Zudem wurde ein Imagevideo produziert, das Eindrücke aller sechs Festivals zusammenführt.
Für die Ansprache der expeditive Zielgruppe spielt Social Media eine wichtige Rolle. Zu den Maßnahmen gehörten Gewinnspiele, Paid Ads sowie Kooperationen mit Blogger:innen und Influencer:innen. Pro Festival wurden mindestens ein bis zwei Kooperationen umgesetzt, darunter unter anderem mit dem spanischen Influencerpaar Triana und Sergi von @deunlado_paraotro beim Bardentreffen sowie der Blog „Du, ich und die Welt“ bei Nürnberg Pop.
Internationale Medienarbeit und Sichtbarkeit
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Pressearbeit. Zur Unterstützung der journalistischen Recherche wurde im Media Room der CTZ ein eigener Themenbereich eingerichtet, der O-Töne der Festivalmacher:innen, Factsheets sowie Bild- und Videomaterial zur Verfügung stellt.
Der Einladung der CTZ-eigenen Medienreisen folgten neun Journalist:innen, darunter Vertreter:innen der Süddeutschen Zeitung, der FAZ und des Deutschlandfunks sowie internationale Medien wie Cone Magazine und UK Jazz News aus Großbritannien. Neben Festivalbesuchen beinhaltete das Programm Interviewmöglichkeiten mit Festivalmacher:innen, eine Stadtführung sowie Hintergrundinformationen zur Kampagne.
Ergänzend wurde die Kampagne auch über Merchandise-Artikel sichtbar gemacht. Dazu zählen eine Postkarte mit QR-Code zur Landingpage, Ohrstöpsel mit der Botschaft „Wenn’s mal nicht nach Nürnberg klingt …“ sowie schwarze Crossbody-Bags mit Burgsilhouette und dem Schriftzug „Nürnberg klingt nach“. Diese Elemente verlängerten die Kampagne zusätzlich in den öffentlichen Raum und sorgten für weitere Aufmerksamkeit.
Das erste Kampagnenjahr der Musikfestivalkampagne „Nürnberg klingt nach!“ verlief erfolgreich und wird nachhaltig mit gezielten Maßnahmen in den kommenden Jahren als ein Themenschwerpunkt verstetigt.