Albrecht Dürer, Veit Stoß, Martin Behaim, Peter Henlein. Im historischen Kunstbunker Nürnberg lagerten während des 2. Weltkriegs unbezahlbare Kunst- und Kulturschätze aus Nürnberg, aber auch aus anderen Städten. Noch heute kann ein Großteil der Einbauten besichtigt werden, ergänzt durch Film- und Tondokumente, die an die Zerstörung des mittelalterlichen Nürnberg erinnern.

Der Engelsgruß des Veit Stoß aus der Lorenzkirche, das berühmte Männleinlaufen der Kunstuhr an der Frauenkirche, der Globus von Martin Behaim, heute im Germanischen Nationalmuseumzu sehen ist, Kunstwerke von Albrecht Dürer, Kirchenaltäre und auch die Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reichs hätten die Bombenangriffe während des 2. Weltkriegs ohne die sichere Einlagerung im historischen Kunstbunker Nürnberg vermutlich nicht überstanden. Der historische Kunstbunker ist Teil der Felsengänge unterhalb des Burgbergs, eines 25.000 Quadratmetern umfassenden, bis zu 24 Meter unter der Oberfläche angelegten Labyrinths, das im Mittelalter zur Einlagerung von Bier in die Felsen geschlagen worden war. Bereits im Jahr 1940 hatte die Stadt Nürnberg damit begonnen, einige der alten Felsengewölbe mit einem ausgeklügelten System für Belüftung, Heizung und Entwässerung auszustatten, um die wertvollsten Nürnberger Kunstschätze vor der Zerstörung durch Bomben, Feuer oder Plünderung zu retten.

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