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Luftaufnahme der Kongresshalle Nürnberg auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.

Erinnerungskultur

© Kristof Göttling

Erinnerung braucht Orte – und Verantwortung endet nicht mit der Zeit.“ - Dr. Markus Söder - Ministerpräsident des Freistaates Bayern

Wie geht eine Gesellschaft mit ihrer Vergangenheit um, insbesondere mit den dunklen Kapiteln ihrer Geschichte? Diese Frage steht im Zentrum der Erinnerungskultur. Für die Stadt Nürnberg ist sie wesentlicher Teil ihres Selbstverständnisses.

Nachdem bereits 1927 und 1929 in Nürnberg die Parteitage der nationalsozialistischen Partei stattgefunden hatten, wurde Nürnberg ab 1933 die „Stadt der Reichsparteitage“. Zeugnisse dieses dunkelsten Kapitels der Stadtgeschichte sind die teilweise noch heute erhaltenen Monumentalbauten auf dem Gelände am Dutzendteich im Nürnberger Südosten.

Nürnbergs Umgang mit den architektonischen Relikten des Nationalsozialismus war lange Zeit von Pragmatismus geprägt – vieles wurde beseitigt, anderes dem Verfall überlassen. Heute versteht sich Nürnberg als „Stadt des Friedens und der Menschenrechte“ und geht die Nutzung des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes neu an. Allen voran steht der Umbau des Dokumentationszentrums, das sich seit 2001 im nördlichen Kopfbau der Kongresshalle befindet und sich der Dokumentation der Geschichte des Nationalsozialismus und der Reichsparteitage in Nürnberg widmet. Seit 2021 wird das Dokumentationszentrum umgebaut – in einer separaten Ausstellungshalle bietet aktuell die Interimsausstellung "Nürnberg - Ort der Reichsparteitage. Inszenierung, Erlebnis und Gewalt" in kompakter Form alles Wissenswerte über das Gelände. Ab 2026 wird die neu konzipierte Dauerausstellung zu sehen sein.

In den kommenden Jahren werden auch weitere Gebäudeteile der Kongresshalle zu einem Kulturareal umgestaltet: Neue Ermöglichungsräume für Künstlerinnen und Künstler und eine neue Spielstätte des Staatstheaters Nürnberg mit einem Ergänzungsbau im Innenhof werden gemeinsam mit dem Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände und den Nürnberger Symphonikern einen Ort der Begegnung und des kreativen Austauschs schaffen. Ein vielgestaltiges Veranstaltungsprogramm wird das Publikum ab der Spielzeit 2028/29 zum Besuch der Kongresshalle einladen. Das Zeppelinfeld und die Zeppelintribüne des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes werden ebenfalls der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bis 2030 zu einem Lern- und Begegnungsort entwickelt. Der Bahnhof Dutzendteich wird bis 2027 zu einem Informationszentrum ausgebaut und der Bahnhof Märzfeld wird in den kommenden Jahren zu einem würdigen Erinnerungsort gestaltet, der besucht werden kann. 

Erinnerungskultur Informationsmaterial

Informationsbroschüre Kongresshalle als Download-Datei

Flyer der Congress-und Tourismus-Zentrale zum ehemaligen Reichsparteitagsgelände als Download-Datei

Luftaufnahme der Kongresshalle Nürnberg auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände mit Baustellenkränen im Innenhof und herbstlich gefärbtem Baumbestand.
© Kristof Göttling

Erinnerungskultur Bilder

In unserer Mediathek finden Sie zahlreiche Fotos zum Thema Erinnerungskultur. Die Bilder stehen Ihnen zur Berichterstattung kostenfrei zur Verfügung – eine kommerzielle Nutzung ist ausgeschlossen.

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Blick von oben auf das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
© Kristof Göttling

Erinnerungskultur Video

Das Video darf nur zu journalistischen Zwecken zur Berichterstattung über Nürnberg genutzt werden und nicht an Dritte weitergegeben werden. Eine kommerzielle Nutzung ist nicht gestattet.

Kommende Meilensteine
Zahlenfolge '2026' in blauer, fetter Schrift auf weißem Hintergrund.
  • Eröffnung der neuen Dauerausstellung im Dokumentationszentrum (Herbst 2026)
  • Eröffnung des Informationszentrums am Bahnhof Dutzendteich
Zahlenfolge '2027" in blauer, fetter Schrift auf weißem Hintergrund.

Fertigstellung der Bauarbeiten an der Zeppelin-Tribüne

Zahlenfolge '2028' in blauer, fetter Schrift auf weißem Hintergrund.
  • Eröffnung des Staatstheaters in der Kongresshalle
  • Eröffnung von Räumen für Kunst und Kultur in der Kongresshalle
  • Eröffnung des Zeppelin-Tribünen-Innenbereichs
Zahlenfolge '2030' in blauer, fetter Schrift auf weißem Hintergrund.

Fertigstellung des Zeppelinfeldes als Lern- und Begegnungsort

Wir unterstützen Sie bei Ihrer Medienreise

Sie planen einen Recherchebesuch in Nürnberg und haben Interesse an einer Medienreise zum Thema Erinnerungskultur? Melden Sie sich gerne einfach mit ausreichend Vorlaufzeit zu Ihrem Wunschdatum bei uns per E-Mail presse@ctz-nuernberg.de und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung. 

Beispiel einer Medienreise

Internationale Journalistinnen und Journalisten konnten Nürnberg im Rahmen einer Gruppenpressereise der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) anlässlich des Brand Summit 2025 intensiv erleben. Die Medienreise führte am 30. und 31. August 2025 16 Teilnehmende nach Nürnberg. Auf dem Programm standen zentrale Orte der Erinnerungskultur: ein Besuch des Memoriums Nürnberger Prozesse, exklusive Einblicke in das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände sowie in die zukünftige Nutzung der Kongresshalle und des Zeppelinfeldes und der Zeppelintribüne. Eine Stadtführung durch die Nürnberger Altstadt mit regionalen Spezialitäten, rundeten das Programm ab und vermittelten Nürnberg als vielseitige Stadt zwischen Geschichte, Gegenwart und Genuss.

Detaillierte inhaltliche und historische Fragen

Für weiterführende inhaltliche oder historische Fragestellungen unterstützen wir Sie gerne. Melden Sie sich hierfür bei unserem PR und Kommunikations-Team. Auf Wunsch stellen wir den Kontakt zu den zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern sowie zu den jeweiligen Institutionen her.

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