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Veranstaltungsplanung in Corona-Zeiten

Die Eindämmungsmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, die daraus gewonnenen Erkenntnisse und die erfolgreiche Impfstrategie zeigen deutschlandweit ihre Wirkung. Die neue bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 2. September 2021 trägt diesen positiven Entwicklungen der letzten Monate Rechnung und beinhaltet weitreichende Lockerungen in allen Lebensbereichen. Dies ermöglicht einen großen Schritt zurück zur Normalität, insbesondere auch für die Veranstaltungswirtschaft. Es erleichtert die Planung und Umsetzung vielfältiger Formate und gibt Sicherheit.

Weiterhing tragen bestimmte Auflagen und konkrete Infektionsschutzkonzepte dafür Sorge, dass Tagungen, Kongresse und Messen für jeden Beteiligten mit dem größtmöglichen Gesundheitsschutz durchführbar sind. An dieser Stelle haben wir für Sie übersichtlich aufbereitet, was Sie dennoch berücksichtigen müssen.

So reisen Sie sicher an!

Alle wichtigen Informationen rund um Ihre Anreise auf einen Blick.

Details

Allgemeingültige Vorgaben:

1,5 m Sicherheitsabstand

Ausreichende Belüftung in geschlossenen Räumen

Tragen von Mund-Nasen Schutz verpflichtend in ÖPNV, Geschäften, Ämtern etc.

Eigenes Hygienekonzept auf Basis verbindlicher Rahmenkonzepte

Aufnahme von Kontaktdaten der Teilnehmer, Gäste, Besucher etc.

Bestimmungen nach Veranstaltungstyp

Für größere Veranstaltungen ab 1.000 Personen sind auch die Vorgaben unter Punkt 3 zu berücksichtigen.

Zulässige Kapazitäten: max. 25.000 Personen bzw. bei Messen 50.000 Personen; In geschlossenen Räumen, Gebäuden, Stadien usw. gilt außerdem:

  • Bis 5.000 Personen: Auslastung der Räume zu 100 % 
  • Ab 5.000 Personen: Restliche verfügbare Kapazität darf zu 50 % ausgelastet werden
  • Beispiel: Eine Stätte hat Platz für 12.000 Personen. So dürfen max. 8.500 Personen eingelassen werden (5.000 + 7.000 x 0,5 = 8.500)

3G-Nachweis:

  • Tagung & Kongress: notwendig in geschlossenen Räumen ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35
  • Messe: inzidenzunabhängig immer notwendig

Maskenpflicht:

  • Medizinische Maske verpflichtend in Gebäuden und geschlossenen Räumen
  • Gültig auch bei Freiluft-Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen in den Eingangs- und Begegnungsbereichen
  • Entfällt an festen Sitz- oder Stehplätzen, wenn Mindestabstand von 1,5 m zuverlässig gewahrt werden kann

Kontaktdatenerfassung: immer notwendig

Infektionsschutzkonzept:

  • Individuelles Infektionsschutzkonzept immer notwendig ab einer Teilnehmerzahl von 100 oder mehr (vom Betreiber oder Veranstalter)
  • Ab 1.000 Personen: verpflichtende Vorlage bei zuständiger Kreisverwaltungsbehörde

Hierunter verstehen sich alle weiteren Veranstaltungstypen, die sich nicht in eine der o.g. Kategorien einordnen lassen und außerhalb des privaten Raumes stattfinden. Volksfeste und öffentliche Festivitäten sowie das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen sind weiterhin untersagt. Für größere Veranstaltungen ab 1.000 Personen gelten auch die Vorgaben unter Punkt 3.

Zulässige Kapazitäten: Keine Personenobergrenze

3G-Nachweis: notwendig in geschlossenen Räumen ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35

Maskenpflicht:

  • Medizinische Maske verpflichtend in Gebäuden und geschlossenen Räumen
  • Gültig auch bei Freiluft-Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen in den Eingangs- und Begegnungsbereichen
  • Entfällt an festen Sitz- oder Stehplätzen, wenn Mindestabstand von 1,5 m zuverlässig gewahrt werden kann

Kontaktdatenerfassung: Nicht notwendig

Infektionsschutzkonzept: Individuelles Infektionsschutzkonzept immer notwendig ab einer Teilnehmerzahl von 100 oder mehr (vom Betreiber oder Veranstalter)

Hierunter verstehen sich alle hier aufgeführten Veranstaltungstypen ab einer Personenzahl von 1.000.

Zulässige Kapazitäten: max. 25.000 Personen bzw. bei Messen 50.000 Personen; In geschlossenen Räumen, Gebäuden, Stadien usw. gilt außerdem:

  • Bis 5.000 Personen: Auslastung der Räume zu 100 %
  • Ab 5.000 Personen: Restliche verfügbare Kapazität darf zu 50 % ausgelastet werden.
  • Beispiel: Eine Stätte hat Platz für 12.000 Personen. So dürfen max. 8.500 Personen eingelassen werden (5.000 + 7.000 x 0,5 = 8.500).

3G-Nachweis: inzidenzunabhängig immer notwendig

Maskenpflicht:

  • Medizinische Maske verpflichtend in Gebäuden und geschlossenen Räumen
  • Gültig auch bei Freiluft-Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen in den Eingangs- und Begegnungsbereichen
  • Entfällt an festen Sitz- oder Stehplätzen, wenn Mindestabstand von 1,5 m zuverlässig gewahrt werden kann
  • Veranstalter ist verpflichtet, die Einhaltung der Bestimmungen zur Maskenpflicht je nach Veranstaltungstyp sicherzustellen.

Kontaktdatenerhebung: immer notwendig

Infektionsschutzkonzept: Individuelles Infektionsschutzkonzept muss verpflichtend vorab der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorgelegt werden.

Zu beachten: Für Sport- und Kulturveranstaltungen gilt zusätzlich:

  • Ausschließlicher Verkauf von personalisierten Eintrittskarten
  • Kein Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke
  • Kein Zutritt für offensichtlich alkoholisierte Personen

Bitte beachten Sie: Diese Informationen sind eine eigene Zusammenstellung der rechtlichen Verordnungen und dienen als Orientierung für Ihre Veranstaltungsplanung. Wir möchten darauf hinweisen, dass wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität erheben. Aufgrund der aktuellen Situation ändern sich die einzelnen Richtlinien schnell. Für rechtlich verbindliche und allgemeingültige Informationen und Rückfragen wenden Sie sich bitte an die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden, das Ordnungsamt Nürnberg oder das Gesundheitsamt Nürnberg. In Einzelfällen können die Behörden Ausnahmegenehmigungen erteilen, wenn dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Stand: 22.09.2021

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