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Veranstaltungsplanung in Corona-Zeiten

Die Fünfzehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 23. November 2021 trägt den pandemischen Entwicklungen der letzten Wochen gegenüber Rechnung und wird regelmäßig den aktuellen Bedingungen angepasst. Sie beinhaltet weitreichende Beschränkungen in allen Lebensbereichen, insbesondere auch für die Veranstaltungswirtschaft. Bestimmte Auflagen und konkrete Infektionsschutzkonzepte tragen weiterhin dafür Sorge, dass Tagungen, Kongresse und Messen für jeden Beteiligten mit dem größtmöglichen Gesundheitsschutz durchführbar sind. Sie erleichtern die Planung und Umsetzung vielfältiger Formate und geben Sicherheit. An dieser Stelle haben wir für Sie übersichtlich aufbereitet, was Sie dennoch berücksichtigen müssen.

 

 

So reisen Sie sicher an!

Alle wichtigen Informationen rund um Ihre Anreise auf einen Blick.

Details

Allgemeingültige Vorgaben:

1,5 m Sicherheitsabstand

Ausreichende Belüftung in geschlossenen Räumen

Tragen von Mund-Nasen Schutz verpflichtend in ÖPNV, Geschäften, Ämtern etc.

Eigenes Hygienekonzept auf Basis verbindlicher Rahmenkonzepte

Aufnahme von Kontaktdaten der Teilnehmer, Gäste, Besucher ab 1.000 Personen

Bestimmungen nach Veranstaltungstyp

Ab einer Inzidenz von 1000 sind Messen, Tagungen und Kongresse untersagt.

2G-Plus-Nachweis: Verpflichtend für jede Veranstaltungsart

Maskenpflicht:

  • FFP2-Maske verpflichtend immer in Gebäuden und geschlossenen Räumen

Zulässige Kapazitäten:

  • Obergrenze richtet sich nach Abstandsgebot von 1,5m, max. jedoch 50 % der Normal-Kapazität
  • Das Einhalten eines Mindestabstandes von 1,5 m ist verpflichtend (außer zum eigenen Haushalt)
  • Bei Messen: max. 12.500 Personen/Tag

Infektionsschutzkonzept:

  • Individuelles Infektionsschutzkonzept immer notwendig ab einer Teilnehmerzahl von 100 oder mehr (vom Betreiber oder Veranstalter)
  • Ab 1.000 Personen: verpflichtende Vorlage bei zuständiger Kreisverwaltungsbehörde

Kontaktdatenerfassung:

  • Verpflichtend bei allen Veranstaltungen ab 1.000 Personen in Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig zutrittsbeschränkten Stätten

Ab einer Inzidenz von 1000 sind Sport- und Kulturveranstaltungen untersagt.

2G-Plus-Nachweis: Verpflichtend für jede Veranstaltungsart

Maskenpflicht:

FFP2-Maske verpflichtend immer in Gebäuden und geschlossenen Räumen, auch am festen Sitzplatz sowie bei Veranstaltungen im Freien

Zulässige Kapazitäten:

  • Obergrenze richtet sich nach Abstandsgebot von 1,5m, max. jedoch 50 % der Normal-Kapazität
  • Das Einhalten eines Mindestabstandes von 1,5 m ist verpflichtend (außer zum eigenen Haushalt)
  • Bei großen, überregionalen Sport- oder Kulturveranstaltungen, bei denen über 1.000 Teilnehmende erwartet werden, richtet sich die erlaubte Teilnehmerzahl nach dem Abstandsgebot von 1,5m, max. jedoch 25% der Normalkapazität. Die Obergrenze liegt bei 10.000 Teilnehmenden.

Infektionsschutzkonzept:

  • Individuelles Infektionsschutzkonzept immer notwendig ab einer Teilnehmerzahl von 100 oder mehr (vom Betreiber oder Veranstalter)
  • Ab 1.000 Personen: verpflichtende Vorlage bei zuständiger Kreisverwaltungsbehörde

Kontaktdatenerfassung:

  • Verpflichtend bei allen Veranstaltungen ab 1.000 Personen in Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig zutrittsbeschränkten Stätten
  • Nur personalisierte Eintrittskarten

Weitere Beschränkungen:

  • Kein Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke
  • Kein Zugang für offensichtlich alkoholisierte Personen

Ab einer Inzidenz von 1000 sind öffentliche und private Veranstaltungen untersagt.

2G-Plus-Nachweis: Verpflichtend für öffentliche und private Veranstaltungen

2G-Nachweis: der Testnachweis entfällt bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen unter freiem Himmel. Gilt auch bei Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen

Geschlossene Gesellschaften in Nebenräumen der Gastronomie können nach Absprache mit dem Betreibenden auch 2G (und die dazugehörigen Maßnahmen) anwenden.

Maskenpflicht: (FFP2-Maske)

  • Private Räumlichkeiten: Nein
  • Angemietete Räume mit geschlossener Gesellschaft: Nein (Ausnahme: Eingangs- und Begegnungsbereich)
  • Nichtprivate Räumlichkeiten: entfällt am Tisch
  • Im Freien: Ja, außer am Sitzplatz

Zulässige Kapazitäten:

  • Obergrenze richtet sich nach Abstandsgebot von 1,5m, max. jedoch 50 % der Normal-Kapazität
  • Das Einhalten eines Mindestabstandes von 1,5 m ist verpflichtend (außer zum eigenen Haushalt und am Tisch)
  • Ausnahme: Gilt generell nicht in der Gastronomie

Infektionsschutzkonzept:

  • Individuelles Infektionsschutzkonzept immer notwendig ab einer Teilnehmerzahl von 100 oder mehr (vom Betreiber oder Veranstalter)
  • Ab 1.000 Personen: verpflichtende Vorlage bei zuständiger Kreisverwaltungsbehörde

Kontaktdatenerfassung:

  • Verpflichtend bei allen Veranstaltungen ab 1.000 Personen in Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig zutrittsbeschränkten Stätten
  • Nur personalisierte Eintrittskarten

Weitere Beschränkungen:

  • Kein Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke
  • Kein Zugang für offensichtlich alkoholisierte Personen

*Geschlossene Gesellschaften in Nebenräumen der Gastronomie können nach Absprache mit dem Betreibenden auch 2G (und die dazugehörigen Maßnahmen) anwenden.

Bitte beachten Sie: Diese Informationen sind eine eigene Zusammenstellung der rechtlichen Verordnungen und dienen als Orientierung für Ihre Veranstaltungsplanung. Wir möchten darauf hinweisen, dass wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität erheben. Aufgrund der aktuellen Situation ändern sich die einzelnen Richtlinien schnell. Für rechtlich verbindliche und allgemeingültige Informationen und Rückfragen wenden Sie sich bitte an die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden, das Ordnungsamt Nürnberg oder das Gesundheitsamt Nürnberg. In Einzelfällen können die Behörden Ausnahmegenehmigungen erteilen, wenn dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Stand: 27.01.2022

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