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Eine Gedenktafel sowie ein Denkmal erinnern am Unschlittplatz an den 26. Mai 1828, als dort plötzlich der geheimnisumwitterte Kaspar Hauser auftauchte. Doch es gibt an diesem echten Nürnberger Geheimtipp noch viel mehr zu entdecken. Eines der wenigen historischen Häuserensembles, das den Bombenhagel überstanden hat, wurde am Unschlittplatz liebevoll restauriert.
Der Unschlittplatz liegt am südlichen Ende der Maxbrücke. Freigelegtes Fachwerk, die typischen Nürnberger Erker und hölzerner Figurenschmuck an den Fassaden geben einen Eindruck von der Architektur vergangener Tage. Bemerkenswert sind das Unschlitthaus, einige mittelalterliche Häuser, ein Barockpalais und Häuser aus dem 19. Jahrhundert. Hans Behaim, der Ältere erbaute das Unschlitthaus mit...

Mauthalle Ort

Spaziert man aus Richtung Hauptbahnhof durch die Königstraße an der etwas versteckten Marthakirche und der Klarakirche vorbei, gelangt man auf dem Weg zur Lorenzkirche an die Mauthalle, einem herausragenden Beispiel für repräsentative, gotische Nürnberger Architektur. Das frühere reichsstädtische Kornhaus ist heute ein Büro- und Geschäftshaus und beherbergt in seinem dreischiffigen, historischen Gewölbekeller ein Restaurant mit eigener Brauerei.
Wegen der Nachbarschaft zum ehemaligen Klarissenkloster, wurde die Mauthalle zur Zeit ihrer Erbauung 1498 bis 1502 Kornhaus bei St. Claren genannt. Im dem fünfstöckigen Dachboden, der den repräsentativen, gotischen Bau krönt, wurde Korn, Salz und Wein gelagert, um in Krisenzeiten die Bürger Nürnbergs versorgen zu können. Nach der Zerstörung im Krieg wurde die Mauthalle, so benannt nach...
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