Sogar ins Guiness-Buch der Rekorde hat es Walter Geißler mit seiner privaten Weizenbierglas-Sammlung geschafft. Geschätzte 4.500 Weizenbiergläser aus mehr als 1.300 überwiegend süddeutschen Brauereien zeigt er im Keller seines Wohnhauses zusammen mit alten Etiketten, Flaschen, Emaille-Schildern sowie einer kleinen Weizenbier-Brauerei. Das Weizenbierglasmuseum kann nach telefonischer Voranmeldung besucht werden.

Weizenbier wird in der Flasche gegärt, aber niemals daraus getrunken, sondern aus dem typisch hohen und schlanken Weizenbierglas. Die Verwendung obergäriger Hefe sorgt dafür, dass Weizenbier sehr viel Kohlensäure enthält. Im Weizenbierglas kann die Kohlensäure daher langsam nach oben perlen und das Bier bleibt länger schaumig und frisch. Beim traditionell kräftigen Anstoßen mit dem unteren Teil des Weizenbierglases verhindert der dicke Glasboden Schlimmeres.