Albert Speer in der Bundesrepublik

28. April bis 6. Januar 2018

Die Austellung "Albert Speer in der Bundesrepublik - Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit" im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände beleuchtet die "Speer-Legende" und die zweite Karriere Albert Spees in der Bundesrepublik.

© Museen der Stadt Nürnberg, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände; Foto: Stefan Meyer, Architekturfotografie Nürnberg-Berlin

Während der NS-Zeit war er verantwortlich für architektonische Großprojekte und als Rüstungsminister einer der engsten Vertrauten Hitlers. Speer etablierte sich nach seiner Haftentlassung aus dem Aliierten Kriegsverbrechergefängnis als gefragter Zeitzeuge. Dadurch trug er seine Legende des angeblich unwissenden Technokraten in die bundesdeutsche Öffentlichkeit. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Frage, warum Speers Geschichten in der Bundesrepublik so lange und so oft Gehör fanden - auch nach der Widerlegung durch die Forschung. 

Tipp: Bei einer Führung durch die Ausstellung werden entscheidende Stationen Speers Biografie anhand ausgewählter Bild- und Schriftdokumente vermittelt. Dabei werden die Medienstationen der Ausstellung mit einbezogen, um eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der "Speer-Legende" zu ermöglichen.

 

Termin: 28. April bis 6. Januar 2018

Ort: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Bayernstraße 110, Nürnberg

Führungen: 28. Mai, 25. Juni, 23. Juli, 20. August, 17. September, 15. Oktober, 12. November, 10. Dezember 2017 und 6. Januar 2018, jeweils 15 Uhr

Eintritt: Die Sonderausstellung ist frei (Eintritt Dokumentationszentrum), Führung: 3 Euro / 2 Euro ermäßigt

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