Nürnberg bewirbt sich als Europäische Kulturhauptstadt 2025

Nürnberg möchte Kulturhauptstadt Europas werden und 2025 ein Jahr lang gemeinsam mit den Einwohnern, Kunstschaffenden und Besuchern aus aller Welt das Zentrum des europäischen Kulturlebens sein. „Die Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 ist eine wegweisende Entscheidung für die Zukunft Nürnbergs“, sagt Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. Dadurch ergeben sich große Chancen für die Weiterentwicklung Nürnbergs und für den Aufbruch in die nächste Generation.

Gemeinsam mit den Bürgern und Kulturschaffenden der Stadt werden nun die Leitthemen und Inhalte für die Kulturhauptstadt erarbeitet, bevor im Herbst 2019 eine überzeugende Bewerbung eingereicht werden muss. Im Anschluss daran erfolgt eine erste Auswahl der zwei bis fünf Städte, die weiter im Rennen um den Titel bleiben. Gemeinsam muss nun definiert werden, was für eine Kulturhauptstadt Nürnberg sein möchte.

Aktive Mitgestaltung aller bei der Bewerbung

Alle Bürger Nürnbergs, ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, sind dazu aufgerufen sich aktiv in den Bewerbungsprozess einzubringen und ihren Beitrag zu leisten. Das ist u.a. bei folgenden Projekten möglich:

Zum anderen können die Bürger bei "Let's Talk" Gesprächsrunden, Podiumsdiskussionen und Expertenrunden offen zum Thema Kulturhauptstadtbewerbung mit diskutieren. Alle Videos der bisherigen Runden sowie die kommenden Termine finden Sie  hier.

Aktionstag "Boulevard Babel"

Am 29. September 2018 verwandelt sich die Wölckernstraße in der Nürnberger Südstadt für einen Tag in einen vielsprachigen, multikulturellen Kulturboulevard. Das Straßenfest lädt alle Bürger zum Diskutieren, Spielen und Flanieren ein. Die anliegenden Läden, Häuser, Lokale, Hinterhöfe und Dächer werden zu Bühnen, Museen und Theatern umgestaltet. Alle weiteren Informationen zum Aktionstag finden Sie  hier.

Menschenrechte-Pavillon vor Neuem Museum 

Bis zum 7. Oktober 2018 thematisiert  Bettina Pousttchis Installation "UNN (United Nations Nuremberg)" auf dem Klarissenplatz das Thema Menschenrechte und die Verbindung zwischen den Vereinten Nationen und Nürnberg. Der Pavillon der Künstlerin ist an das UN-Hauptquartier in New York angelehnt und soll einen Bezug zu Nürnberg, als ehemalige Repräsentationsstätte des NS-Regimes und heutiger Stadt der Menschenrechte, schaffen. Gemeinsam nutzen das Neue Museum und das Bewerbungsbüro das Thema, um in den Dialog zu treten.

Immer donnerstags von 16 bis 18 Uhr lädt eine regelmäßige Sprechstunde Bürgerinnen und Bürger ein, mit dem N2025-Team über die Kulturhauptstadtbewerbung zu sprechen. Daneben finden zahlreiche  Diskussionsveranstaltungen mit verschiedenen Gästen zum Thema Menschenrechte statt.

 Alle Informationen zur Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt finden Sie hier