Das Stadtmuseum im Fembohaus zeigt 950 Jahre Nürnberg als Stadt der Kaiser, der Handwerker, des Handels, der Patrizier, der Kunst und der Gelehrsamkeit sowie der Industrie, aber auch als Sinnbild für Zerstörung und Wiederaufbau. Lebendig erzählt in Dokumentarfilmen, Hörspielen und der Nürnberg Multivision.

Kostbare Landkarten und Gemälde können im Stadtmuseum im Fembohaus ebenso bestaunt werden wie eine Nürnberger Patrizierküche, der vertäfelte Familiensaal sowie der Tanzsaal mit Kassettendecke aus dem Jahr 1668. Eines der präzisesten und detailgetreuesten Stadtmodelle ganz Deutschlands aus dem Jahr 1939 zeigt das spätmittelalterliche Nürnberg, untermalt durch Licht und Ton.

Nürnberger Stadtmuseum eingebettet in einzigartige Architektur

Die Barockdecke im zweiten Stock des Fembohauses ist ein Meisterwerk italienischer Stuckaturkunst. Die Plastiken und Ornamente ranken sich um Liebe und Freundschaft sowie die vier Jahreszeiten. Das vor der Kriegszerstörung gerettete "Schöne Zimmer" des Martin Peller aus dem Jahr 1609 fand mit seinen exquisiten Deckenmalereien und Holzvertäfelungen eine neue Heimat im Stadtmuseum.

Das Wichtigste in Kürze:

  • besitzt eines der präzisesten und detailgetreusten Stadtmodelle ganz Deutschlands aus dem Jahr 1939
  • ist Nürnbergs einziges erhaltenes großes Kaufmannshaus der Spätrenaissance
  • von allen historischen Bürgerhäusern in Nürnberg hat das Hauptgebäude des Fembohauses als einziges den 2.Weltkrieg weitgehend unzerstört überstanden
  • seither dient es als Stadtmuseum