Museen

Stadtmuseum Fembohaus

Das Stadtmuseum Fembohaus zeigt 950 Jahre Nürnberg als Stadt der Kaiser, der Handwerker, des Handels, der Patrizier, der Kunst und der Gelehrsamkeit sowie der Industrie, aber auch als Sinnbild für Zerstörung und Wiederaufbau. Lebendig erzählt in Dokumentarfilmen, Hörspielen und der Nürnberg Multivision.

Stadtmuseum Fembohaus

Ein Schmuckstück der Renaissance bewahrt die Geschichte Nürnbergs

Kostbare Landkarten und Gemälde können im Fembohaus ebenso bestaunt werden wie eine Nürnberger Patrizierküche, der vertäfelte Familiensaal sowie der Tanzsaal mit Kassettendecke aus dem Jahr 1668. Eines der präzisesten und detailgetreuesten Stadtmodelle ganz Deutschlands aus dem Jahr 1939 zeigt das spätmittelalterliche Nürnberg, untermalt durch Licht und Ton.

Stadtgeschichte für alle Sinne und beste Stimmung

Dass Stadtgeschichte äußerst unterhaltsam vermittelt werden kann, beweisen die museen der stadt nürnberg mit der Nürnberg Multivision Noricama in wunderbaren Bildern und historischen Filmaufnahmen.  Berühmte Persönlichkeiten wie Kaiser Friedrich I. Barbarossa, Albrecht Dürer oder Elsbeth Tucher führen in 50 Minuten durch ihr Nürnberg und tragen dabei manches witzige Wortgefecht aus.

Nürnberger Stadtmuseum eingebettet in einzigartige Architektur

Die Barockdecke im zweiten Stock des Fembohauses ist ein Meisterwerk italienischer Stuckaturkunst. Die Plastiken und Ornamente ranken sich um Liebe und Freundschaft sowie die vier Jahreszeiten. Das vor der Kriegszerstörung gerettete „Schöne Zimmer“ des Martin Peller aus dem Jahr 1609 fand mit seinen exquisiten Deckenmalereien und Holzvertäfelungen eine neue Heimat im Stadtmuseum.

 

Bilder zum Stadtmuseum Fembohaus

  • Stadtmuseum Fembohaus
  • Stadtmuseum Fembohaus
  • Stadtmuseum Fembohaus
  • Stadtmuseum Fembohaus
  • Stadtmuseum Fembohaus
  • Stadtmuseum Fembohaus: Barockdecke von Stuckator Carlo Moretti Brentano aus dem Jahre 1674
  • Noricama im Stadtmuseum Fembohaus
  • Noricama im Stadtmuseum Fembohaus
  • Noricama im Stadtmuseum Fembohaus
  • Noricama im Stadtmuseum Fembohaus

5 Dinge ...

... die man (auch) über das Stadtmuseum Fembohaus wissen sollte

  1. Das Fembohaus wurde in den Jahren 1591–1596 im Auftrag des niederländischen Kaufmanns, und ab dem Jahr 1592 Bürgers von Nürnberg, Philipp van Oyrl, als Familienstammsitz errichtet.
  2. Das Fembohaus hat seinen Namen von einem späteren Besitzer, dem Verleger und Buchhändler Georg Christoph Franz Fembo, der es Anfang des 19. Jahrhunderts erworben hatte.
  3. Das Fembohaus ist das einzige in Nürnberg erhaltene Kaufmannshaus aus der Übergangszeit von der Spätrenaissance in den Barock.
  4. Im Jahr 1953 wurde im Fembohaus das Stadtgeschichtliche Museum Nürnberg gegründet. In den Jahren 1997 bis 2000 wurde das Museum umfassend saniert und neu konzipiert.
  5. Von allen historischen Bürgerhäusern in Nürnberg hat das Hauptgebäude des Fembohauses  als einziges den 2. Weltkrieg weitgehend unzerstört überstanden.

Tags: Fembohaus, Hauptartikel