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Fränkischer Meerrettich

Fränkischer Meerrettich
Fränkischer Meerrettich

Seit jeher gehört der Meerrettich zur fränkischen Küche und verfeinert Fisch, Fleisch, wie die berühmten Nürnberger Bratwürste und natürlich auch Soßen und Salate. Zwischen Bamberg, Nürnberg und dem Steigerwald ist der fruchtbare Boden ideal für den Anbau des Meerrettichs, so dass sich hier das größte und traditionsreichste Krenanbaugebiet Deutschlands entwickelt hat.


Urgesunde Kraft der Natur

Dabei steckt in der scharfen Wurzel viel Gutes. Denn sie entfacht nicht nur ein scharf-würziges Feuerwerk auf der Zunge, sondern ist auch sehr gesund: Mit doppelt soviel Vitamin C wie in Zitronen, ätherischen Ölen und dem antibiotischen Wirkstoff Sinigrin regt Meerrettich den Kreislauf an, belebt die Sinne, stärkt das Immunsystem, aktiviert den Stoffwechsel, fördert die Verdauung und weckt die Lebenskräfte. Im Anbau und der Kultivierung des Gemüses steckt auch heute noch viel Handarbeit. Denn die aufwändige Sonderkultur ist heute noch sehr pflegeaufwändig mit vielen Arbeitsschritten von Hand.

Herkunft des Meerrettich

Im 15. Jahrhundert soll der Nürnberger Markgraf Johann von Schloss Scharfeneck den Meerrettich von einer seiner zahlreichen Reisen aus fernen Ländern mitgebracht und kultiviert haben. Wie die Pflanze selbst, so stammt auch die bayerisch-österreichische Bezeichnung "Kren" wohl aus Südosteuropa: Das slawische Wort „krenas“ bedeutet "weinen", weil die beißend-scharfe Wurzel beim Reiben zu Tränen rührt. Nach der romantischen Deutung der fränkischen Krenbauern stammt der Name „Meerrettich“ daher, dass die Wurzel übers Meer zu uns gekommen ist. Wahr- scheinlicher ist aber, dass in dem 1564 erschienenen Buch „Garten der Gesundheyth“ Meerrettich mit dem lateinischen Namen „raphanus major“ bezeichnet wird. Das bedeutet „größerer Rettich“ oder eben „Mehr-Rettich“, was sich dann zur heutigen Schreibweise entwickelte. Seit 2007 besitzt der bayerische Meerrettich die Bezeichnung "geschützte geographische Angabe" der Europäischen Union. Echten bayerischen Meerrettich kann man frisch, im Glas oder aus der Tube genießen.

 Mehr Informationen des "Bayerischen Schutzverbandes Bayerischer Meerrettich"

Schamel Meerrettich - das Original seit 1846

Schamel ist die älteste Meerettichmarke der Welt. Seit der Firmengründung im jahr 1846 bewahrt die Familie Schamel das Geheimnis feinster bayerischer Meerrettichqualität. Der Familienauftrag, Meerrettich in feinster Qualität herzustellen und zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Esskultur zu machen, wird seit nunmehr sechs Generationen verfolgt.

Die Produktion erfolgt ausschließlich in der fränkischen Meerrettichstadt Baiersdorf, mitten im traditionsreichen Krenanbaugebiet in der Nähe von Nürnberg. Handverlesene Krenwurzeln werden hier täglich frisch gerieben und zu den exquisiten Schamel Meerrettich-Delikatessen veredelt. Durch partnerschaftliche Anbauverträge mit den Erzeugern sichert Schamel den Fortbestand des bayerischen Krenanbaus und garantiert die Abnahme der gesamten heimischen Meerrettich-Ernte. das gewährleistet beste Rohwarenqualität und Produktfrische, schont die Umwelt durch kurze Lieferwege und schafft Arbeitsplätze in der Region.

Neben den Klassikern Tafel- und Sahne-Meerrettich ergänzen heute Produktinnovationen wie Raspelstix-Meerrettich, Feine Saucen mit Meerrettich sowie Meerrettich-Senf das Sortiment.

Bei so viel Meerrettichkompetenz rund um Nürnberg ist es nicht verwunderlich, dass auch Ihre Hoheit, die bayerische Meerrettichkönigin Christine I, aus dem Nürnberger Umland kommt.

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Bei diesem Rezept handelt es sich um das Lieblingsrezept der bayerischen Meerrettichkönigin Christine I.

Zutaten für 4 Personen:

  • 100 g geräucherter Lachs
  • 1/2 Salatgurke
  • 4 EL Frischkäse mit Kräutern
  • 1 TL Meerrettich, frisch gerieben; ersatzweise Tube oder Glas
  • 1/2 Bund Dill, fein gehackt
  • etwas Zitronensaft
  • evtl. Sahne, Salz, Pfeffer, Schnittlauch

Zubereitung:

Die Gurke in ganz...

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