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Kai Behringer im Kulinarik-Interview

Dass er sich mit Nürnberger Bratwürsten auskennt wie kaum ein anderer, steht außer Frage. doch wohin geht er selbst essen, wenn er keine Lust mehr auf Bratwürste hat? Erfahren Sie in unserem kleinen Kulinarik-Interview welche persönlichen Tipps Kai Behringer für Sie bereit hält.

Wie würden Sie Nürnberg beschreiben?

Das größte Dorf der Welt.

Welche kulinarischen Besonderheiten hat Nürnberg Ihrer Meinung nach, die vergleichbare Städte nicht haben?

Als Kreuzungspunkt der Handelsstraßen war Nürnberg seit dem Mittelalter ein Umschlagplatz für Gewürze. Die reichen Nürnberger Kaufleute heißen nicht umsonst Pfeffersäcke. Dies prägte auch die Nürnberger Spezialitäten.

Der Lebkuchen wurde in Nürnberg erfunden, um die Gewürze haltbar zu machen, ursprünglich ein Dauergebäck in dem die exotischen Geschmäcker konserviert wurden.

Das Schäufele, ein in seinem Zuschnitt ganz einmaliger Braten mit dem schaufelförmigen Schulterknochen, von dem der Name stammt und den es eigentlich nur in Franken so gibt, wird mit Kümmel gewürzt.

Dann, ganz wichtig und weltberühmt, die Nürnberger Rostbratwurst. Sie erhält ihren charakteristischen Geschmack durch die Gewürze Pfeffer und vor allem Majoran.
Als Hersteller von original Nürnberger Rostbratwürsten verwenden wir nur beste Gewürze erster Qualität für unsere Spezialität.

Aber auch das fränkische Wappentier, der 1/2 gebackene Karpfen gehört zu den typischen Spezialitäten, auch wenn er nur in den Monaten mit "R" verkauft wird.

Welchen persönlichen Essenstipp geben Sie einem Touristen, der nach Nürnberg kommt, mit auf den Weg? Was muss er unbedingt probieren?

Wer nach Nürnberg kommt sollte unbedingt einen hausgemachten Elisenlebkuchen von einem guten Konditor essen, zum Beispiel vom Eckstein. Die Leute, die nur Fabrikware kennen, sind immer total überwältigt, was da für ein Qualitätsunterschied ist.

Mein Restaurant-Tipp: Die Albrecht-Dürer-Stube.

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