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Nürnberger Spezialitäten

Nürnberger Bratwürste

Nürnberger Bratwürste - Foto: Angela Ditze

Wer in Nürnberg ist, sollte unbedingt einmal Nürnberger Bratwürste probieren – nicht umsonst sind diese Köstlichkeiten bis weit über die Grenzen Deutschlands bekannt und beliebt! Über drei Millionen Stück werden täglich hergestellt und in die ganze Welt exportiert - die jährliche Produktionszahl wird mit einer Milliarde beziffert.

Dank einer schon seit dem Mittelalter bestehenden Verordnung ist die Qualität der etwa 8 cm langen, 20-25 Gramm schweren und über Buchenholzscheiten gegrillten Würste gleichbleibend gut. Bereits im Jahr 1313 ließ der Nürnberger Rat die Qualität der Nürnberger Bratwürste durch das sog. "Würstlein", eine historische "Lebensmittelpolizei", kontrollieren. Auch Goethe fand die Nürnberger Bratwurst so schmackhaft, dass er sie mit der Post von Nürnberg nach Weimar schicken ließ.

Weltberühmt und heiß geliebt: Die Nürnberger Bratwürste!

Im Jahre 2003 wurde die Nürnberger Rostbratwurst als erste Bratwurst überhaupt in das Register der von der EU geschützten kulinarischen Spezialitäten aufgenommen. Die geographisch geschützte Angabe bei den Nürnberger Bratwürsten sagt aus, dass jede Nürnberger Rostbratwurst nach festgeschriebenem Rezept nur im Stadtgebiet Nürnberg hergestellt werden darf. Daneben tragen sie neben dem offiziellen Zeichen der EU auch ihr eigenes Original-Siegel.

Die kulinarische Köstlichkeit gibt es als sechs, acht, zehn oder zwölf Stück mit Senf oder ganz traditionell mit Meerrettich, auch „Kren“ genannt. Typische Beilagen sind Sauerkraut, Kartoffelsalat oder Bauernbrot aus der Region. Neben der gegrillten Variante gibt es die Bratwürste auch als "Saure Zipfel". Die Bratwürste werden bei diesem Gericht in einem Sud aus Essig, Zwiebeln, Wein und Gewürzen gegart. Dabei laufen die Bratwürste leicht bläulich an, weswegen man sie auch "Blaue Zipfel" nennt.


Tags: Nürnberger Bratwürste, Hauptartikel

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