2015 - "500. Geburtstag von Lucas Cranach d. J."

Nürnberg kann sich als authentischen Cranach-Ort betrachten, da Cranach 1524 die Stadt im Gefolge seines Dienstherrn Kurfürst Friedrich des Weisen anlässlich des Reichstages besuchte; in diesem Zusammenhang schuf Dürer die berühmte Porträtzeichnung Cranachs (Bayonne).

Dauerausstellung Renaissance, Barock, Aufklärung im Germanischen Nationalmuseum

1508 hatte der Kurfürst in Nürnberg den Wappenbrief für Cranach ausgestellt, und dieser führte seitdem das Wappenzeichen, die Schlange, als seine Signatur. Aufgrund der künstlerischen Nähe des frühen Cranach zu Dürer vermutet die Forschung zudem, dass Cranach vor seinem Eintritt in den sächsischen Hofdienst in der Werkstatt Dürers tätig war.

Im Germanischen Nationalmuseum befindet sich ein bedeutender Bestand von Cranach-Gemälden, die von frühen Werken Cranachs d. Ä. bis zu dem Colditzer Altar in Herzform (1584) von Lucas Cranach d. J. reichen und einen hervorragenden Überblick über das Oeuvre der Malerfamilie geben.

Nürnberg ist seit 2013 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Wege zu Cranach“

Damit werden zukünftig zwölf Ort – Kronach, Coburg, Nürnberg, Lutherstadt Wittenberg, Weimar, Schneeberg, Neustadt an der Orla, Dessau-Roßlau, Eisenach, Meißen, Erfurt, Gotha – gemeinsam mit namhaften Cranach-Experten ihr Ziel verfolgen, touristische und kunsthistorische Anliegen zusammenzuführen und damit das künstlerische Erbe der Cranach-Familie am authentischen Ort zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Mehr Informationen zu "Wege in Cranach - eine Entdeckungsreise"

 Broschüre "Wege zu Cranach"

Venus mit Amor als Honigdieb von Lucas Cranach d.Ä. 1537

Das ungleiche Paar von Lucas Cranach d.Ä. 1530